Baskets wollen Schwung aus dem Derby mitnehmen

Vorbericht MTB Baskets Hannover - RSV Eintracht Stahnsdorf

Trotz der dramatischen Niederlage im Derby zeigten die Baskets eine gute Leistung und wollen den Schwung aus dem mitnehmen. Im nächsten Spiel erwartet die Baskets eine schwere Aufgabe, denn zu Gast ist der Tabellenzweite RSV Eintracht Stahnsdorf. Spielbeginn am Samstag 23.03.2019 in der SCL-Halle (Leibnizstraße 54, 30853 Langenhagen) ist 18 Uhr.

Das Hinspiel

Im Hinspiel sicherte sich die Eintracht aus Stahnsdorf in einem ausgeglichenen Spiel mit 70:78 den Sieg. Bis zwei Minuten vor Spielende stand es unentschieden. In der Crunchtime hatte das Team vor den Toren Berlins das Glück auf seiner Seite und holte sich den Sieg. Bei den Baskets überzeugte Tim Brauner mit 14 Punkten, sowie Tobias Welzel und Maurice Williams mit jeweils 12 Zählern. Auf Seiten der Stahnsdorfer Sebastian Fülle bester Punktesammler mit 18 Punkten.

„Nur wer wirft, wird berühmt.“

Getreu diesem Motto ist die Offensive der Stahnsdorfer zu beschreiben. Über 30 Dreier nimmt das Team von Trainer Denis Toroman pro Spiel. Die Baskets nehmen im Vergleich dazu fast 10 Dreier weniger pro Partie. Mit einer Dreierquote 35,4% hat die Eintracht die zweitbeste Dreierquote in der Liga. Alleine das Trio Dogan, Babkauskas und Fülle versucht es über 22-Mal pro Partie von jenseits der Dreipunktelinie. Mit Petar Zivkovic haben die Stahnsdorfer zudem einen weiteren wurfstarken Guard nachverpflichtet. Neben einer starken Dreierquote stellt das Toroman Team mit 64,9 erlaubten Punkten die mit Abstand beste Defensive der Liga.

Im Fokus:  Sebastian Fülle

Groß geworden in der Jugend von ALBA Berlin, ist der bundesligaerfahrene Fülle der Kopf der Mannschaft. Nach ALBA Berlin spielte Fülle für die Zweitliga Vereine aus Gotha und Bernau. Der 26-jährige Guard erzielt nicht nur 14,9 Punkte pro Spiel, sondern holt 5,2 Rebounds pro Spiel und verteilt 4,3 Assists pro Partie.

Das sagt der Coach

Benjamin Travnizek (Baskets Coach): „Angesichts der momentanen Personalsituation wartet am Wochenende eine Mammutaufgabe auf uns. Stahnsdorf ist Tabellenzweiter, klarer Favorit in diesem Spiel und spielt ohne Grund um den Aufstieg mit. Die Stahnsdorfer bewegen sehr gut den Ball und sind besonders von draußen sehr gefährlich. Ein Schlüssel wird es sein, wie schon gegen Neustadt, dass wir auf uns gucken und das Spiel bis zum Ende offen gestalten können.“